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Klasse statt Masse:
Drei Merkmale, die auf qualitativ hochwertiges Holz hinweisen

Die Qualität eines Holzbodens erkannt man an verschiedenen Faktoren. Der Preis allein sagt nicht viel darüber aus, wie hochwertig und langlebig das Holz ist. Käufer können bereits bei der Auswahl einiges beachten, um viel Freude mit dem Produkt zu haben.


1. Qualitätsmerkmal: Das verwendete Holz

Eins vornweg: Holz ist ein natürlicher, organischer und lebendiger Rohstoff. Form und Farbe können sich auch nach Jahren noch verändern. Außerdem kann Holz aufquellen und sich zusammenziehen. Jedes Stück ist ein Unikat. Bei der Auswahl gibt es einiges zu beachten: Käufer sollten Holz nehmen, das richtig gelagert wurde und nicht verformt ist oder Risse aufweist. Zudem sollte es nicht zu viele Stellen mit eingewachsen Ästen, Rindereste oder Harzeinschlüsse haben. Das hat nicht nur optische Gründe, sondern kann auch die Verwendung beeinträchtigen. Grundsätzlich wird Holz nach verschiedenen Merkmalen sortiert: nach seiner Stärke, seiner Güte (von A bis D) und seinem Verwendungszweck. Standard-Holzarten aus heimischem Laub- und Nadelholz sind Ahorn, Birke, Buche, Eiche, Esche, Fichte, Kiefer, Lärche und Tanne. Zu den Edel-Holzarten zählen Kirschbaum, Mahagoni, Nussbaum, Rosenholz und Teakholz. Diese kommen nicht heimisch vor, sondern müssen aus Asien oder Afrika bezogen werden – hier sollte auf das Thema Nachhaltigkeit geachtet werden.


2. Qualitätsmerkmal: Die Langlebigkeit

Wer sein Geld in einen Holzboden investiert, möchte möglichst lange etwas davon haben. Die Langlebigkeit von Parkettböden und Co. ist demnach ein wichtiges Kaufkriterium. Die Haltbarkeit hängt wiederum davon ab, welche Holzart verwendet wird. Harte und schwere Holzarten wie die heimische Eiche oder Ulme (Laubhölzer) sind ideale Kandidaten. Je stärker die oberste Schicht, die „Nutzschicht“, ist, desto häufiger lässt sie sich aufbereiten. Denn: Mit jedem Schleifen gehen rund 0,7 mm Material verloren – ist das Holz von Beginn an zu dünn, kann es seltener abgeschliffen und neu versiegelt werden. Dazu sei gesagt, dass Dielen ohnehin erst ab einer Nutzschicht von mehr als zwei Millimetern „Parkett“ genannt werden dürfen. Empfehlenswert ist eine drei bis vier Millimeter dicke Schicht. Hochwertige Holzböden zeichnen sich zudem durch reine Vollholzschichten aus. Es werden keine Holzfaserplatten verwendet. Vollholz ist weniger anfällig für (Luft-)Feuchtigkeit und Abnutzung. Außerdem hat Vollholz meist wenig Quell- und Schwindverhalten, sprich, es dehnt sich feuchtigkeits- oder temperaturbedingt weniger aus oder zieht sich zusammen.


3. Qualitätsmerkmal: Die Oberflächenbehandlung

Holzböden werden nach dem Abschleifen behandelt und veredelt: entweder mit Öl oder mit Lack. Lackierte Böden sind grundsätzlich günstiger als geölte. Das natürliche Öl führt jedoch dazu, dass die Holzoberfläche „offen“ bleibt und damit auch die gesunden Eigenschaften vom Holz erhalten bleiben. Die offene Holzoberfläche reguliert sich selbst und sorgt so für ein angenehmes Raumklima. Lackierte Böden haben hingegen eine extra Schutzschicht, die widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit, Schmutz und Kratzern ist.

 

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