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Holzboden und Fußbodenheizung –
eine gute Kombination?

Fußbodenheizungen sind eine ästhetische Lösung, zu heizen und ein angenehmes Raumklima zu schaffen. In modernen, energieeffizienten Häusern sind sie sogar Standard. In Kombination mit einem Holzboden kann der Wohnkomfort noch einmal gesteigert werden. Allerdings gibt es bei Planung und Kauf einiges zu beachten.

Fußbodenheizungen sind keine neue Erfindung. Bereits im alte Rom wärmten die Menschen die Häuser und Thermen über den Boden. Die moderne Fußbodenheizung zählt zu den sogenannten Flächenheizungen: Im Gegensatz zu Heizkörpern, die an der Wand oder freistehend montiert sind, arbeitet die Fußbodenheizung mit der gesamten Bodenfläche. Durch die große Heizfläche kann die Vorlauftemperatur des Heizwassers geringer sein als bei konventionellen Heizkörpern, wodurch sie sich für Energiequellen wie die Wärmepumpe und Solarthermie eignet. Die unter dem Heizestrich verlegten Warmwasserrohre erwärmen diesen gleichmäßig. Dieser gibt wiederum die Wärme über den Bodenbelag an den Raum ab. Fußbodenheizungen eignen sich aufgrund ihrer großen Rohrlänge als Wärmespeicher, besonders, wenn sie im Estrich verlegt sind. Dies kann die Effektivität der Heizanlage steigern. Außerdem fördern sie ein gutes Raumklima: Die Staubaufwirbelung wird vermindert, was besonders für Allergiker und Asthmatiker gesünder ist. Die trockene Warmluft am Boden ist zudem der Feind von Milben und Pilzen.


Wärmeleitfähigkeit, Schwind- und Quellverhalten, Verlegetechnik, Versiegelung

Wer eine Fußbodenheizung hat, sollte bei der Wahl des Bodenbelags darauf achten, dass dieser für die Verwendung freigegeben ist. Besonders vorteilhaft sind Natursteine und Keramikfliesen, die Wärme sehr gut leiten und speichern können. Auch wenn die Heizung nicht mehr aktiv ist, gibt ein Bodenbelag aus Stein oder Keramik noch Wärme ab. Eine weitere Option sind sowohl Naturmaterialien wie Holz und Kork als auch Laminat und Teppiche. Bei der Wahl des Holzes sollten Kunden auf eine hohe Wärmeleitfähigkeit achten. Diese ermöglicht, dass die Wärme der Fußbodenheizung durch das Holz nach außen geleitet werden kann. Die guten Dämmeigenschaften von Holz, die häufig von Vorteil sind, sind in diesem Fall eher kontraproduktiv. Sie sorgen dafür, dass ein großer Energieaufwand nötig ist, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. Das gilt umso mehr für dicke Massivholzdielen. Mit einer Stärke von 22 Millimetern sind sie weit widerstandsfähiger als neun Millimeter dünnes Laminat. Prinzipiell eignet sich hartes Holz mit einem geringen Schwind- und Quellverhalten wie Eiche, Esche, Nussbaum und Teak in Verbindung mit einer Fußbodenheizung am besten. Es gibt auch speziell zur Verlegung auf Fußbodenheizungen entwickelte Holzböden.

Zuletzt gilt es bei der Verlegung des Holzbodens einiges zu beachten. Holzböden können “schwimmend” verlegt oder vollflächig verklebt werden. Damit sich die Fugen besser über die Fläche verteilen und kleiner ausfallen, sollte Parkett über einer Fußbodenheizung immer in kleinen Stäben verlegt werden. Außerdem gilt: Die Jahresringe im Holz stehend anordnen. So kann sich das Holz gleichmäßiger ausdehnen und zusammenziehen. Da Holz über der Fußbodenheizung stärker arbeitet als normal, empfiehlt sich unserer Meinung nach eine Versiegelung per Öl statt Wachs oder Lack. Regelmäßige Polituren halten das Holz feucht – eine zu geringe Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel durch starkes Heizen, kann das Holz austrocknen. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei etwa 50 Prozent bei einer Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad und die Temperatur des Parketts selbst bei rund 24 Grad Celsius liegen.

Planen Sie den Kauf eines Holzbodens in Verbindung mit einer Fußbodenheizung? Dann lassen Sie sich frühzeitig von uns beraten! Es gibt einige Besonderheiten zu beachten, zum Beispiel bei der Wahl des Holzes.

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